Hai zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt wegen Beißangriff

Australien: Nach einem schrecklichen Beißangriff ist ein Hai zu insgesamt 12 Jahren Haft verurteilt worden. Der Hai von der Gattung "Großer Weißhai" wurde nach der Urteilsverkündung in einen Hochsicherheitsbereich gebracht. Dort muss er nun einsam seine Bahnen schwimmen. Der soll für die gesamte Zeit seiner Inhaftierung in Einzelhaft bleiben, teilte ein Gerichtssprecher mit. Der Hai soll keine Gelegenheit bekommen Kontakt zu anderen Schnappfischen herzustellen, damit sie nicht Pläne für einen Überraschungsausbruch schmieden können.

Was war geschehen?

Am Montag Morgen ist ein Britischer Schnorchler von dem Weißen Hai beim Schnorcheln überfallen worden. Der Hai biss ihm dabei einen Zehnagel ab. Danach flüchtete der Hai vom Tatort. Der Zehnagel konnte später auch nicht mehr wiedergefunden werden. Entweder ging er in den Tiefen des Meeres verloren, oder der Hai hat ihn verschluckt. Der Hai wurde kurze Zeit später wiedererkannt und verhaftet und noch am selben Tag dem Richter vorgeführt. Der sprach sein urteil und verhänkte 12 Jahre Einzelhaft für den Schnappfisch.

Einzelhaft für Hai untypisch

Kritiker behaupten, dass Haie, die längere Zeit isoliert werden, noch agressiver werden, als sie es vorher schon waren. Wenn diese Haie nach dem Absitzen ihrer Strafe wieder in die Freiheit kommen, werden sie erst recht zubeißen. Kritiker und Aktivisten fordern daher schon länger Anti-Agressionstherapien für Haie, bei denen ihnen die Beißaktivität abtrainiert werden sollen.



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