Coronakrise: Besoffener Mann trifft nach zwei Wochen Isolation untote Nachbarin im Treppenhaus

Am Montag Morgen kam es zu einer ungewöhnlichen Begegnung im Treppenhaus der Koronastraße 666A, Hinterhof Aufgang B/2. Als der zweiundsechzigjährige Hausbewohner Hermann Unhold seine Wohnungstür öffnete, stand die Nachbarin Frau Malinka Armab plötzlich vor ihm. Was er dann sah schockierte ihn .. ähm nicht… Er rechnete damit dass er eines Tages wieder auf die alte Meckerzicke aus der Nachbarschaft treffen würde. „Die Alte stirbt so schnell nicht“, dachte er sich.
Aber zunächst, was war vorher passiert?

Mann hatte sich vorbildlich zwei Wochen lang selbst isoliert

Hermann Unhold hatte sich zwei Wochen lang sozial selbst isoliert. Er hielt sich an die Vorgaben der Regierung zu Hause zu bleiben und soziale Kontakt möglichst zu vermeiden. Glücklicherweise war er so schlau und deckte sich vor der Isolationsphase mit allen wichtigen Dinge ein, die man zum Überleben in Isolation so braucht. Dazu gehörten 12 Kästen Bier, 3 Kisten Wein und 6 Flaschen Vodka pur.

Auch Nachbarin hatte sich zwei Wochen lang selbst zu Hause isoliert

Nachdem bei Frau Armab erste Symptome einer Erkrankung mit dem Coronavirus nachgewiesen worden waren, musste sie sich zu Hause in Quarantäne begeben. Zwei Wochen lang hörten die Nachbarn von ihr – nichts. Weder Klogeräusche, noch lautes Lachen bei Boxkämpfen im Fernsehen, die sie so gerne schaute, noch das laute Fluchen beim Kreuzworträtsel „Scheiße, ich kenne das Wort doch, mir fällt es aber nicht ein. Ahhh verdammt!“, waren aus ihrer Wohnung zu hören. Vor ihrer Wohnungstür stapelten sich schon die Rätselhefte und Klopapierstangen. Einige Blumen waren schon verwelkt. Die Nachbarn im Haus rechneten schon mit dem Schlimmsten. Vielleicht war der Frau Malinka Armab ja etwas zugestoßen. Vielleicht hatte das Coronavirus bei ihr doch schlimmere Folgen als gedacht. Vielleicht hatte sich Frau Armab schon verwandelt und war untot?

Mann trifft im Treppenhaus untote 🧟‍♀‍ Nachbarin

Nach zwei Wochen Isolation war Herr Unholds Alkohol leider aufgebraucht. Er brauchte dringend Nachschub um seine Suffphase, die nun seit knapp zwei Wochen anhielt, zu verlängern. Akls er aus der Wohnungstür torkelte traf er auf die Nachabrin die zur selben Zeit auch aus ihrer Wohnungstür heraustorkelte. Irgendwas stimmt nicht, dachte er sich. Aber was es genau war, konnte er nicht erkennen. So standen sich die beiden Nachbarn gegenüber. Auf den ersten Blick schien alles wie immer. Sie watschelte weil sie zu einem grässlichen Blutmonster mutiert war und er watschelte weil er sich in ein koordinationsloses Suffmonster verwandelt hatte. Beide wussten wohl nicht so recht was sie von dem anderen halten sollten. Herr Unhold dachte sich: „ Vielleicht ist die Frau Armab ja auch nur besoffen und torkelt deshalb so rum?“. Frau Armab fragte sich hingegen: „Vielleicht ist der Herr Unhold ja auch nur ein armer mutierter Coronazombie so wie ich?“. Nach einige Minuten Starren fiel es ihm plötzlich wie Schuppen von den Augen und er erkannte schnell: Nicht sie war besoffen sondern er selbst war besoffen. Sie hatte sich äußerlich nur leicht verändert und krepelte irgendwie komisch rum.



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